Dies sind die Mainzer Stadtmarschälle

aus derzeit sieben Mainzer Garden


Manfred Geißelbrecht 

Mainzer Freischützen Garde

Heinz Tronser

Garde der Prinzessin

Klaus Hafner

Burggrafengarde des CCW

Lothar Both

Mainzer Ranzengarde

Karl Neger

Mainzer Prinzengarde

Bernd Hück

Füsilier-Garde

Markus Richter

Jocus Garde 


Was macht eigentlich ein Mainzer Stadtmarschall?

Die Mainzer Stadtmarschälle verstehen sich als Botschafter der Meenzer Fassenacht. Als Vertreter verschiedener Mainzer Garden pflegen sie gemeinsam das fastnachtliche Brauchtum, begleiten Veranstaltungen und setzen sich besonders für den närrischen Nachwuchs ein. Dabei steht nicht die einzelne Garde im Mittelpunkt, sondern das, was alle verbindet: die Liebe zur Meenzer Fassenacht.

Desweiteren vertreten die Mainzer Stadtmarschälle den Oberbürgermeister unter anderem bei der Verleihung des Mainzer Stadtordens.


Schon gewusst?

Schon gewusst … dass das heutige Kollegium seit 1992 besteht?

Am 1. Januar 1992 wurden beim Neujahrsempfang der Stadt Mainz im Frankfurter Hof neun Vertreter Mainzer Garden zu Stadtmarschällen ernannt. Damit begann die Geschichte des heutigen Kollegiums der Mainzer Stadtmarschälle.

Schon gewusst … dass es Stadtmarschälle schon vor 1992 gab?

Die Bezeichnung „Mainzer Stadtmarschall“ ist älter als das heutige Kollegium. Zu den Vorgängern gehörten unter anderem Diether Hummel von der Mainzer Prinzengarde und Max Kress von der Mainzer Ranzengarde. Nach ihrem Tod entstand schließlich die Idee, nicht nur einzelne Stadtmarschälle, sondern Vertreter verschiedener Garden zu berufen.

Schon gewusst … dass die ersten Stadtmarschälle ein „fastnachtliches Beratungsteam“ sein sollten?

Als die späteren Stadtmarschälle im Herbst 1991 Post von der Stadt Mainz erhielten, war zunächst von einem „fastnachtlichen Beratungsteam“ die Rede. Was genau auf sie zukommen würde, wussten die zukünftigen Stadtmarschälle damals selbst noch nicht.

Schon gewusst … dass es anfangs gleich neun Stadtmarschälle waren?

Beim Neujahrsempfang am 1. Januar 1992 verkündete Oberbürgermeister Hermann-Hartmut Weyel die Ernennung von gleich neun Stadtmarschällen. Das sorgte durchaus für Überraschung – schließlich hatte es zuvor nur einzelne Stadtmarschälle gegeben.

Schon gewusst … dass die Stadtmarschälle einmal „närrischer Generalrat“ genannt wurden?

Nach ihrer Ernennung bekamen die neun Stadtmarschälle schnell einen augenzwinkernden Beinamen: Sie wurden zum „närrischen Generalrat des Oberbürgermeisters“. Natürlich blieben sie damit auch nicht von dem einen oder anderen Spottvers in der Mainzer Fastnacht verschont.

Schon gewusst … dass die Stadtmarschälle sich besonders für den Fastnachtsnachwuchs einsetzen?

Ein wichtiges Anliegen der Mainzer Stadtmarschälle ist die Förderung der Kinder- und Jugendfastnacht. Ihr Engagement ist eng mit dem Förderverein Jugendmaskenzug Mainz und damit mit dem Erhalt einer der schönsten Mainzer Fastnachtstraditionen verbunden.

Schon gewusst … dass der Mainzer Jugendmaskenzug bereits seit 1957 durch Mainz zieht?

1957 zog der erste Kindermaskenzug durch die Mainzer Straßen. Seit 1965 trägt er den Namen „Mainzer Jugendmaskenzug“. Generationen von Kindern und Jugendlichen haben seitdem mit selbst gestalteten Kostümen, Musik und jeder Menge närrischer Kreativität daran teilgenommen.

Schon gewusst … dass hinter den Uniformen ganz unterschiedliche Mainzer Garden stehen?

Die Stadtmarschälle verbindet die Liebe zur Meenzer Fassenacht – ihre fastnachtlichen Wurzeln liegen jedoch in unterschiedlichen Garden. Genau das macht das Kollegium besonders: Über Vereins- und Gardengrenzen hinweg stehen die Stadtmarschälle gemeinsam für die Mainzer Fastnacht und ihre Traditionen.

Mehr als drei Jahrzehnte Stadtmarschälle bedeuten unzählige Begegnungen, besondere Momente und natürlich jede Menge Fassenacht. Deshalb wird diese Seite immer wieder um neue Geschichten, Bilder und kleine Anekdoten ergänzt.

Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen!